Warum dieses Netzwerk ?

  • Die Erde erwärmt sich. Lebensmittelpreise explodieren. Wasser wird knapp.
    Terror greift um sich.
Wohin treibt die Welt?
  • Die Katastrophen spielen sich nur selten vor unserer Tür ab. Da könnte man hinschauen, sich eine Vorstellung machen, helfen. Aber das Ausmaß der globalen Veränderungen ist kaum zu fassen, die Ursachen scheinen undurchschaubar. Die Beschäftigung damit hinterlässt ein Gefühl der Ohnmacht.
  • Christen und Christinnen lassen sich davon nicht entmutigen. Sie glauben an das Wort Jesu: „Ohne mich könnt ihr nichts vollbringen“, und sie nehmen die Hilfe Gottes vertrauensvoll in Anspruch, weil ihnen die Welt nicht gleichgültig ist.
  • Es braucht neue Regeln für die internationalen politischen und wirtschaftlichen Prozesse. Deshalb hat sich ein „Netzwerk von Christen“ gebildet, um die

Global Marshall Plan Initiative

zu unterstützen, die einen gangbaren Weg in diese Richtung weist. Vorbild ist der Marshall-Plan, mit dessen Hilfe nach 1945 Europa wieder aufgebaut wurde. In Österreich wird diese Initiative gegenwärtig vom Ökosozialen Forum Europa koordiniert und versteht sich als eine Gestaltungskraft der Globalisierung, die über alle Grenzen von Kulturen und Religionen hinweg die Lebenschancen sichern will.
Die Welt wieder in eine Balance zu bringen, liegt auch in der Verantwortung der Christen und Christinnen. Bleiben Sie nicht ohnmächtig! Engagieren Sie sich mit uns im „Netzwerk von Christen“ zur Unterstützung eines Global Marshall Plans!

+++

Allein den Betern

Allein den Betern kann es noch gelingen
Das Schwert ob unsern Häuptern aufzuhalten
Und diese Welt den richtenden Gewalten
Durch ein geheiligt Leben abzuringen.

Denn Täter werden nie den Himmel zwingen:
Was sie vereinen, wird sich wieder spalten,
Was sie erneuern, über Nacht veralten,
Und was sie stiften, Not und Unheil bringen.

Jetzt ist die Zeit, da sich das Heil verbirgt,
Und Menschenhochmut auf dem Markte feiert,
Indes im Dom die Beter sich verhüllen,

Bis Gott aus unsern Opfern Segen wirkt
Und in den Tiefen, die kein Aug‘ entschleiert,
Die trockenen Brunnen sich mit Leben füllen.

Reinhold Schneider (1903 – 1958)

lerne beten

Lerne beten, um lieben zu lernen
Jacques Philippe
Parvis Verlag

Aus der Begegnung mit Gott im Gebet werden alle Veränderungen hervorgehen, die wir für unsere Gesellschaft und für uns selbst ersehnen. Denn nur der Kontakt mit dem Himmel wird unsere Erde heilen können. Welches auch immer unsere Berufung sein mag, der erste Ruf, den Jesus und der Heilige Geist an uns richten, ist der Ruf zum Gebet. Durch das Gebet wird uns das Antlitz des Vaters sowie unsere tiefste Identität offenbart. Dieses Buch, die Frucht einer tiefen geistlichen Reife, führt uns in einfacher Weise auf den Weg der Vertrautheit mit Gott und lässt uns das Wesentliche wiederfi nden: die Freude am persönlichen Gebet und die konkreten Mittel, dieses treu zu verrichten. Diese «Schule des Gebetes» hilft uns, mit dem gegenwärtigen Gott in Kontakt zu kommen und uns von ihm innerlich umgestalten zu lassen, um wahrhaft zu lieben.

Jacques Philippe ist seit 1976 Mitglied der Gemeinschaft der Seligpreisungen in Frankreich. Dort war er für verschiedene Bereiche verantwortlich. Seit 1985 ist er Priester. Er hat mehrere Bücher über Spiritualität geschrieben und hält Exerzitien in Frankreich und im Ausland.

Onlineexerzitien