Marshallplan mit Afrika

MARSHALLPLAN MIT AFRIKA
Franz Josef Radermacher, Impulsgeber der Global Marshall Plan Initiative, hat gemeinsam mit Kollegen aus dem Senat der Wirtschaft und dem Club of Rome Deutschland eine Denkschrift veröffentlicht, die den Marshall Plan mit Afrika einfordert.

Die Autoren richten einen Appell an die Bundesregierung: Angesichts wachsender Migrationsströme soll Deutschland verstärkt Mittel bereitstellen, um nachhaltig bessere Perspektiven für Menschen in Afrika zu schaffen. Im Rahmen der Bundespressekonferenz am 11.11.2016 übergaben Prof. Dr. Franz Josef Radermacher und Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker, ebenfalls wichtiger Vertreter der Initiative, die Denkschrift „Migration, Nachhaltigkeit und ein Marshall Plan mit Afrika“ an Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Die Autoren der Denkschrift greifen dabei die fünf Bausteine des Global Marshall Plans auf, die die gleichnamige Initiative verfolgt und für deren Umsetzung sie sich seit Jahren mit verschiedenen Aktionen, Bildungsformaten und Vorträgen in einem Bottom-up Prozesse einsetzt.

Weiterlesen auf Globalmarshallplan.org

Meerwasserkanal - Entsalzungsanlagen - Trinkwasser - Leben
Meerwasserkanal durch Afrika.
Solarenergie für Entsalzungsanlagen.
Bewässerung. Trinkwasser. Salz. Leben.

Laut einer Studie der Weltbank müssten alleine in den MENA-Staaten (Mittlerer Osten – NordAfrika) bis zum Jahr 2020 100 Millionen Arbeitsplätze für die ausgebildeten Menschen vorort geschaffen werden.


Quelle: ORF http://tvthek.orf.at/program/Im-Zentrum/6907623
Wir brauchen einen Marschallplan mit Afrika.

We need a Marshallplan with Africa

Vortrag von Franz-Josef Radermacher
Marshallplan with Afrika

https://marshallplanforafrica.wordpress.com/

500 Milliarden US-Dollar wurden seit 1960 als sogenannte Entwicklungshilfe in den afrikanischen Kontinent gepumpt, doch der Erfolg ist äußerst fragwürdig. Solange es nicht gelingt, eine stabile Wirtschaft aufzubauen und den Menschen eine Perspektive zu bieten, könnte die Migration aus Afrika Richtung Europa – auch verschärft durch den Klimawandel – weiter zunehmen.

Anlässlich des UNO-Entwicklungsgipfels in New York geht WELTjournal-Reporterin Julieta Rudich der Frage nach, wie nachhaltig Entwicklungshilfe tatsächlich ist: sie hat in Kenia afrikanische Denker besucht, die in der traditionellen Entwicklungshilfe die Wurzel von Abhängigkeit, Lethargie und Korruption sehen und stattdessen gleichberechtigte Wirtschaftsbeziehungen fordern.
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Aufbruch nach Europa 

Wohnprojekt für Frauen – Amani Hostel in Tansania
www.masomoandamanihostel.wordpress.com