Herzliche Einladung zum Vortrag von Pater Ernst Leopold Strachwitz
Entschleunigung durch die Kraft des Schweigens
und der christlichen Spiritualität. Freitag, 3. Februar 2012, 19.30 Uhr, DLZ Eidenberg
Foyervater im Foyer des Charité „Haus am Sonntagberg“ / N.Ö. Die Foyers de Charité sind Gemeinschaften von Getauften, Laien, Männern und Frauen, in der Katholischen Kirche. Mit einem Priester, dem Foyervater, weihen sie sich der Verkündigung des Evangeliums. Ihre wichtigste Mission ist es, geistliche Exerzitien, die in einem familiären Rahmen und in einem Klima der Stille stattfinden, anzubieten
Herzliche Einladung zum
Gebet für den Frieden im Heiligen Land
27. Jänner 2012
17.30 Uhr
Karmeliterkirche Linz
Der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem
hat weltweit zum Gebet für den Frieden aufgerufen
Herzliche Einladung zum Vortrag
„Europa – hart an der Grenze“
Elias Bierdel
Menschenrechts-Aktivist, Journalist.
Er war 2004 auf dem deutschen Rettungsschiff
„Cap Anamur“ an der Rettung von 37 schiffbrüchigen
afrikanischen Flüchtlingen beteiligt.
Ort: Ottensheim bei Linz, Gemeindesaal
Zeit: Freitag 13. Jänner 2012, 19 Uhr
Veranstalter: IGWelt - Initiative für eine gerechte Welt - Ottensheim
Herzliche Einladung zur Buchpräsentation
„Friedensmacht Europa“
Donnerstag, 12.Jänner 2012, 18.30 Uhr
Landhaus St.Pölten
Landhausplatz 1, Haus 1A, Foyer, Leopoldsaal
Programm
Einführung: Dr. Martin Michalitsch, Abg. z. NÖ. Landtag,
in Vertretung von Hrn. Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll
Referate:
Univ. Prof. Dr. Anton Pelinka, Budapest
Dipl. Ing. Dr. Josef Riegler, Vizekanzler a.D., Graz
Anfragen an die Referenten
Im Anschluss lädt der Herr Landeshauptmann von NÖ Dr. Erwin Pröll ein
zu einem kalten Buffet.
Veranstalter:
Netzwerk von Christen zur Unterstützung der Global Marshall Plan Initiative
Mitveranstalter:
Katholischer Akademikerverband der Diözese St. Pölten
Vortrag Mystik und Politik - P. Herwig Büchele SJ
Vier Ordenskongretationen - die Barmherzigen Schwestern, die Elisabethinen, die Kreuzschwestern, die Marienschwestern - laden ein zum Vortrag von
Univ. Prof. P. Dr. Herwig Büchele SJ „Zur Spannung von Mystik und Politik. Eine systematische Interpretation der Versuchungsgeschichte Jesu“.
Ort: Marienschwestern, Friedensplatz 1, 4020 Linz
Zeit: 28. 11. 2011, 18h30.
Politisches Denken und Handeln kommt nur dort ans Ziel, wo es in „Mystik“ verankert ist. Mystik - das ist eine Erfahrung Gottes, die den Menschen geschenkt wird, die in einem tiefen Vertrauen sich der gewaltfreien Liebe Gottes öffnen. Von dieser gewaltfreien Liebe müssen alle Dimensionen des Daseins durchdrungen werden - gerade auch die gesellschaftlichen Teilsysteme wie Ökonomie und Politik. Die Versuchungsgeschichte Jesu spiegelt uns drei Grundversuchungen wieder, denen jeder Mensch ausgesetzt ist. Der Macht dieser Grundversuchungen in allen Lebensdimensionen nachzuspüren und ihnen die Macht der Botschaft Jesu gegenüber zu stellen - das soll das Thema dieses Abends sein.
Europa. Ein Plädoyer
Anton Pelinka
Braumüller Verlag Wien
Gibt es für die Nationalstaaten Europas eine Zukunft, die nicht nur für dieses Europa, sondern für die ganze Welt mehr Freiheit und Frieden verspricht, ohne dass sich dieses Europa zu einer politischen Union zusammenschließt? Das neue Buch von Anton Pelinka ist ein Plädoyer für ein Europa, das sich immer mehr auf einen Bundesstaat hin entwicklen soll. Pelinka prüft alle Widerstände und Einwände, die gegen ein solches Konzept vorgebracht werden. Er verweist auf die Defizite des geschichtlichen Integrationsprozesses – vor allem auf das Demokratiedefizit und eine Sicht dieses Europas, die immer noch von der nationalsstaatlichen Perspektive – insbesondere auch von seiten der politischen Eliten – bestimmt ist. Für Pelinka sind all die Krisen, die den Integrationsprozess begleitet haben, eine Chance, die Einheit Europas zu vertiefen – allerdings unausweichlich ist dieser Prozess nicht. Dieses Buch Anton Pelinkas sie allen Europäern – gleich welcher „couleur“ ausdrücklich empfohlen.
Donnerstag, 03.11.2011, 19.30 Uhr: Leben der Hoffnung wider alle
Hoffnungslosigkeit: Ruth Pfau - Kämpferin für die Ärmsten in Pakistan (Benefizveranstaltung)
ReferentIn: Claudia Villani, freiwillige Helferin für die Ruth Pfau Stiftung in Pakistan, Wien/Karachi
Ort: Haus der Begegnung, Rennweg 12, Innsbruck
Veranstalter: Haus der Begegnung, Netzwerk von Christen Tirol,
Initiative Brennpunkt Pakistan
8. November bis 12. Dezember 2011:
Glückselig ist, wer ... Die Seligpreisungen -
Ein gangbarer Weg in der Welt von heute? (Seminarreihe, 6 Abende)
Begleitung: Mag.a Beate REGENSBURGER, Theologin & geistl. Begleiterin;
Univ.-Ass.Prof. Mag. Dr. Dietmar Regensburger vom Institut für Systematische Theologie
der Universität Innsbruck
Zeit: Dienstag, jeweils 19.30 Uhr
Ort: Haus der Begegnung, Rennweg 12, Innsbruck
Veranstalter: Netzwerk von Christen Tirol, Haus der Begegnung
GEWALTFREIE KOMMUNIKATION
SPES Zukunftsakademie in Schlierbach
14. Oktober 2011 19 Uhr
Gewaltfreie Kommunikation (GFK) nach Marshall Rosenberg ist eine Sprache, die
durch Einfühlsamkeit dabei hilft, die Anliegen aller (Konflikt)-Beteiligten zu berücksichtigen.
Sie strebt eine „Win-Win“-Situation an. Es geht dabei nicht um richtig/
falsch oder wer Recht/Unrecht hat, sondern nur: Wie geht es mir, wie geht es dem
anderen, was brauchen wir und was können wir tun, um unser Leben zu bereichern.
http://www.spes.co.at
Vortrag und Gespräch
Referenten: Univ.-Prof. em. Dr. Herwig Büchele SJ, Institut für Systematische Theologie, Univ. Innsbruck
Univ.-Ass.Prof. Mag. Dr. Dietmar Regensburger, Institut für Systematische Theologie, Univ. Innsbruck
Dienstag 17. Mai 2011 19 - 21.30 Uhr
Ort: Haus der Begegnung, Innsbruck
Können wir aus der Bergpredigt Jesu Antworten auf die drängenden ethischen und gesellschaftspolitischen Fragen unserer Zeit – insbesondere die globale Armuts- und Gewaltproblematik – ableiten oder ist sie heute überholt, überfordernd und lebensfern?
Im ersten Teil des Abends wird Dietmar Regensburger anhand von ausgewählten Filmausschnitten aus Dokumentar- und Spielfilmen praktische Beispiele gelebter Gewaltfreiheit vorstellen und erläuternd kommentieren. Im zweiten Teil wird Herwig Büchele Elemente einer Theorie der Gewaltfreiheit vorstellen, die bei der Bergpredigt Jesu ansetzt und aus ihr Grundlinien einer Ethik entfaltet, die auf Liebe gründet und damit die Kraft besitzt, Spiralen der Gewalt, der Rache und der Angst zu durchbrechen.
Gerade heute brauchen wir eine solche Ethik, um den anonymen Mächten der wirtschaftlich und politisch globalisierten Welt echte Mitmenschlichkeit und eine konsequente Orientierung an der Würde und Freiheit des Einzelnen entgegenzusetzen.
Veranstalter: Netzwerk von Christen zur Unterstützung der Global Marshall Plan Initiative, Landesgruppe Tirol, Haus der Begegnung, Pax Christi, Landesgruppe Tirol, Katholisches Bildungswerk, Evangelisches Bildungswerk
Friedensmacht Europa: Dynamische Kraft für Global Governance
Herwig Büchele, Anton Pelinka (Herausgeber)
Buchpräsentationen in den Bundesländern:
VORARLBERG
13. April 2011 19 Uhr
Kloster Mehrerau
Aula Bernardi
19.00 Uhr Begrüßung durch Diözesanbischof Dr. Elmar Fischer
und Landtagspräsidentin Dr. Bernadette Mennel
19.10 Uhr Univ. Prof. Dr. Anton Pelinka
„Die Finalität der Europäischen Union.
Generalprobe für Global Governance“
19.40 Uhr Em. Univ. Prof. Dr. Herwig Büchele
"Verantwortung gegenüber der einen Menschheit -
die Herausforderung"
20.10 Uhr Statement des Landeshauptmanns
Dr. Herbert Sausgruber
20.25 Uhr Publikumsgespräch
20.45 Uhr Empfang durch Landeshauptmann
Dr. Herbert Sausgruber
.... anwesend war hohe politische Prominenz. Landeshauptmann Dr. Herbert
Sausgruber betonte in seinem Referat unter anderem die Notwendigkeit
einer weiteren Vertiefung der Integration der EU - speziell im Hinblick auf
die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik.
Wohin geht Europa?
„Europa ist weit fortgeschritten“, stellt der Politikwissenschaftler Prof. Anton Pelinka fest. Innerhalb weniger Jahre hat sich die Landkarte Europas völlig verändert. Und während das politische Projekt „Europa“ rein geografisch an seine Grenze stößt, stellt sich immer drängender die Frage: „Was ist die künftige innere Aufgabe Europas“? Zum Artikel
OBERÖSTERREICH
"Friedensmacht Europa - Dynamische Kraft für Global Governance"
Freitag 18. 2. 2011
18 Uhr
Landhaus - Brauner Saal - 1. Stock
Landhausplatz 1
Linz
Programm:
18.00 Uhr Begrüßung und Moderation
Chefredakteur Dr. Johannes Jetschgo - ORF
18.10 Uhr Univ. Prof. Dr. Anton Pelinka
"Die Finalität der Europäischen Union.
Generalprobe für Global Governance"
18.40 Uhr Vizekanzler a.D. DI Dr. Josef Riegler
"Global Governance - Eine Herausforderung
der Global Marshall Plan Initiative"
19.10 Uhr Statement des Landeshauptmanns Dr. Josef Pühringer
19.25 Uhr Publikumsgespräch
19.45 Uhr Empfang durch Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer
Der "Steinerne Saal" im Landhaus in Linz war voll besetzt. Hervorstechend
das Statement von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, der u. a.
sagte: "Wenn es in der Politik der letzten 200 Jahre einen Fortschritt
gegeben hat, dann war es die Europäische Union".
WIEN
15. Dezember 2010
18 Uhr – Österreichische Nationalbank
Otto-Wagner-Platz 3, 1090 Wien Radiobeitrag Univ. Prof. Pelinka Beitrag von VK Josef Riegler
Die Buchpräsentation am 15. 12. war ein schöner Erfolg.
Trotz des widrigen Winterwetters war das Echo auf die Einladung zur Präsentation der Thematik des Buches „Friedensmacht Europa“ in der Oesterreichischen Nationalbank äußerst erfreulich. Neben den Grundsatzreferenten - Anton Pelinka und Josef Riegler - wurde das Außenministerium durch Botschafter Walter Grahammer repräsentiert, der sich in seinem Statement klar für eine Vertiefung des europäischen Integrationsprozesses aussprach.
TIROL
Friedensmacht Europa: Dynamische Kraft für Global Governance?
Herwig Büchele, Anton Pelinka (Hg.)
innsbruck university press 2011
Donnerstag, 20. Jänner 2011, 19.30 Uhr
Ort: Aula der Sozial- u. Wirtschaftswissenschaftl. Fakultäten, Universitätsstr. 15
6020 Innsbruck
Veranstalter: Netzwerk von Christen zur Unterstützung der Global Marshall Plan Initiative,
Forschungsplattform "Politik - Religion - Kunst" der Universität Innsbruck
Tiroler Tageszeitung
In Kooperation mit dem Haus der Begegnung und dem Welthaus der Diözese Innsbruck
PROGRAMM
19.30 Uhr Begrüßung:
Univ.-Prof. Dr. Dr.h.c.mult. Tilmann Märk, Vizerektor für Forschung
Univ. Prof. Dr. Wolfgang Palaver, Forschungsplattform "Politik - Religion - Kunst"
19.40 Uhr Univ. Prof. Dr. Anton Pelinka: „Die Finalität der Europäischen Union: Generalprobe
für Global Governance“
20.10 Uhr Vizekanzler a.D. DI Dr. Josef Riegler: „Global Governance - Eine Herausforderung
der Global Marshall Plan Initiative“
20.40 Uhr EU-Komissar a.D. Dr. Franz Fischler: „Bundesstaat Europa - eine Notwendigkeit?“
20.55 Uhr Publikumsdiskussion
21.15 Uhr Einladung zum Umtrunk und Gespräch
Moderation: Alois Vahrner, Chefredakteur der Tiroler Tageszeitung
Die drei Referenten waren sich - in der sehr gut besuchten Veranstaltung - einig, dass
bundesstaatliche Strukturen im Rahmen der EU anzusiedeln sind. Eine Grundbedingung
für eine Weiterentwicklung der EU auf dieses Ziel hin sei der Bewußtseinswandel der
europäischen Bevölkerung. Die Europäer sollten sich vielmehr als bislang der grundlegenden
Bedeutung der EU für ihre eigenen Staaten wie auch für die ganze Welt bewußt werden.
17.00 Uhr Begrüßung und Statement: Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl
17.10 Uhr Univ. Prof. Dr. Anton Pelinka
"Die Finalität der Europäischen Union -
Generalprobe für Global Governance"
17.40 Uhr Vizekanzler a.D. Dr. h.c. DI Josef Riegler
"Global Governance - eine Herausforderung für
die Global Marshall Plan Initiative"
18.10 Uhr Publikumsdiskussion
18.30 Empfang
Anmeldung erforderlich bis 25. 1. 2011:
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Die Präsentation des Buches im sehr gut besuchten Gemeinderats-
saal des Rathauses in Graz wurde von Herrn Bürgermeister Nagl mit
einem Statement eingeleitet, in dem er vor allem begrüßte, dass so viele
junge Menschen gekommen waren. Prof. Pelinka wies in einem
Diskussionsbeitrag besonderns auf den Mangel weiter Kreise der
österreichischen Bevölkerung in Sachen politischer Bildung hin -
insbesondere im Hinblick auf die Strukturen und Arbeitsweisen der
Europäischen Union. Vizekanzler a. D. DI Riegler beklagte die einseitige
Berichterstattung, ja Desinformation so mancher Medien in Österreich
über die Arbeit der EU.
Europa – wenn es nur will! Die Europäische Union, seit 2007 weitgehend deckungsgleich mit ganz Europa, kann zum Modell für eine neue Weltordnung werden: eine politische Ordnung jenseits der Nationalismen, gestützt auf die zentralen Werte der Demokratie. Europa kann zum Eintrittsbillet in eine Zukunft werden, die durch Frieden und Nachhaltigkeit bestimmt wird. Europa kann – aber es muss nicht: zu sehr besitzen die Kräfte der alten Ordnung noch immer die Macht, diese reale Utopie von einem Europa als Vorboten von „global governance“ zu verhindern. Acht Autoren – aus der Wissenschaft und aus der Praxis – untersuchen die Möglichkeiten und Grenzen einer neuen Gestaltung Europas und der Welt. Sie diskutieren das, was möglich, und das, was wünschenswert ist. Mit Beiträgen von Kurt Bayer, Herwig Büchele, Helmut Pech, Anton Pelinka, Josef Riegler, Heinrich Schneider, Dieter Senghaas und Wolfgang Wolte.
276 Seiten
innsbruck university press
ISBN-10: 3902719796
ISBN-13: 978-3902719799
19,90 Euro im Buchhandel.
Gewaltbereitschaft entdecken, Aggressionen abbauen, Friede in uns ...
Frieden mit anderen ..., Frieden fördern ...
Rückmeldung erbeten an:
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BUCHNEUERSCHEINUNG
Gewaltfrei leben -
Die Herausforderung der Bergpredigt – Utopie oder Chance?
P. Herwig Büchele SJ
Pustet Verlag Details
Sie möchten sich beteiligen? Die Finanztranskationssteuer braucht Ihre Hilfe! Wir brauchen viele Menschen, die anderen erzählen, wie wir diese Krise der Banken zu einer Chance für die Welt machen können.
Veranstaltung - Global Marshall Plan Initiative der Region
Steyr/Kirchdorf
5. Mai 2010 um 19 Uhr in Micheldorf (OÖ) Gerechtes Geld - Gerechte Welt Artikel
über die Veranstaltung
Den Blick nach vorn - Ökosozial leben und wirtschaften
„Den Blick nach vorn“ ist nicht nur Buchtitel, sondern gleichsam jenes
Motto, das Josef Riegler seit seiner frühesten Kindheit begleitet und die
Stationen seines bewegten Lebens geprägt hat.
Kaum jemand ist als Politiker so sehr Mensch geblieben,
kaum jemand ist als Mensch so sehr der Politik in ihrer ganz
ursprünglichen Bedeutung verhaftet, nämlich Politik als
Gestaltungsinstrument für Wirtschaft und Gesellschaft
aufzufassen und zu betreiben. Kaum jemand verkörpert die
Einheit aus persönlichem Denken und Fühlen einerseits und
öffentlichem Handeln für die Allgemeinheit andererseits so wie
Josef Riegler.
Diese jüngste Publikation, herausgegeben vom
„Ökosozialen Forum Österreich“,
dem „Ökosozialen Forum Steiermark“ und dem „Club Niederösterreich“,
ist eine Sammlung von Memoiren, Aufsätzen und Reden eines Politikers,
der aus einem tiefempfundenen Wertebewusstsein heraus zeitlebens
die hohe Kunst des Balancehaltens – der Balance zwischen einer
freien Wirtschaft mit Entfaltungsmöglichkeiten für den Einzelnen und der sozialen und
ökologischen Verantwortung für Umwelt und Menschen – proklamiert
hat. Josef Riegler erlaubt dabei aber auch tiefe Einblicke in seine
Gedanken- und Gefühlswelt, er führt den Leser nicht nur auf eine Reise
durch mehr als ein halbes
Jahrhundert spannender Zeitgeschichte, sondern bietet Antworten auf
brennende Fragen der Gegenwart und Zukunft.
Mit erneuerbaren Energie zu sicherer Energieversorgung und wirksamem Klimaschutz in Österreich - ein oekonews-Buchtipp
Das brandneue, gerade vorgestellte Buch von Heinz Kopetz rüttelt zu Beginn mit einer dramatischen Schilderung auf: In einer Winterwoche, zwischen 2012 und 2025, kommt es ganz plötzlich zum Energienotstand: Die Lichter gehen aus, die Wohnungen und Häuser bleiben kalt. Die Menschen frieren, sie haben keinen Strom mehr. Was können und müssen wir tun, damit wir diese Szenen nicht erleben?
Dr. Heinrich G. Kopetz geht in seiner auf wissenschaftlichen Fakten und energiepolitischen Realitäten aufbauenden Neuerscheinung wichtigen Fragen aus dem Energiebereich nach: Warum droht ein Energienotstand? Wie kann er verhindert werden? Wer trägt die Verantwortung für eine sichere Energieversorgung in der Zukunft? Wie lange haben wir noch genug Öl und Gas? Macht eine Nabucco-Pipeline überhaupt Sinn? Potentiale, Perspektiven und Ziele werden äußerst klar aufgezeigt.
Wie ein roter Faden zieht sich eine wichtige Erkenntnis durch das Buch: Um einen Energienotstand zu vermeiden und gleichzeitig den Klimawandel zu bremsen, müssen wir dringendst auf erneuerbare Energieformen wie Solarstrahlung, Biomasse, Wind, Wasserkraft umsteigen- Nur damit wird unserer Energieversorgung wieder sicher.
Die sieben wichtigsten Thesen im Buch "Die vermeidbare Energiekrise":
Wir steuern auf einen Energienotstand zu
Ein Energienotstand in Form einer vorübergehenden Unterbrechung der Energieversorgung droht, wenn die traditionelle Energiepolitik mit Öl, Gas und Kohle als Hauptenergieträger fortgesetzt wird, weil die Produktion von Erdöl in den kommenden Jahren, jene von Erdgas einige Jahre später, weltweit zurückgeht und der internationale Streit um die knappen Mengen zu Versorgungsengpässen führen kann.
Politik ignoriert unangenehme Tatsachen
Die Möglichkeit eines Energienotstandes wird in der öffentlichen Debatte weitgehend ignoriert. Daher gibt es auch keine ausreichende politische Bereitschaft, einen möglichen Energienotstand zu verhindern. Dieses Ausblenden unangenehmer Entwicklungen wird durch die Öffentlichkeitsarbeit der fossilen Energiewirtschaft begünstigt, weil diese die Situation optimistischer darstellt als es Berichte internationaler Organisationen und unabhängiger Fachleute vorgeben.
Wegen falscher Fakten und Einschätzungen wird sichere Energieversorgung verschleppt und kaum Vorsorge getroffen
Durch das Ignorieren unangenehmer Fakten geht wertvolle Zeit für strukturelle Umstellungen der Energieversorgung auf erneuerbare Energien verloren, Zeit, die dann in Zeiten der Energiekrise fehlen wird.
Ein Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas ist unausweichlich
Es gibt nur eine erfolgreiche Strategie um Energiekrisen zu verhindern: der rasche Ausstieg aus Öl, Gas und Kohle und der Umstieg auf einen Mix aus erneuerbaren Energien, besserer Effizienz und auf Energiesparen.
Unumgänglich: Mehr als 66 Prozent erneuerbare Energie bis 2030 - 100 Prozent erneuerbarer Energieeinsatz sind möglich!
Die Zeit wird immer knapper: Wenn Österreich sofort die notwendigen Rahmenbedingungen schafft, ist es möglich, bis 2020 mehr als 40 Prozent, bis 2030 mehr als 66 Prozent und bis 2040/2050 100 Prozent des Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen zu decken.
Für die Energiewende sind eine Kohlendioxid-Abgabe, eine Ressourcenabgabe und ein großzügiges Förderprogramm notwendig
Um auf eine sichere Energieversorgung mit erneuerbaren Energieträgern umzustellen, ist Folgendes notwendig: eine Kohlendioxidsteuer, eine Ressourcenabgabe, ein großzügiges stabiles Förderprogramm sowie neue gesetzliche Rahmenbedingungen für den Ausbau der erneuerbaren Strom- und Wärmeerzeugung und der erneuerbaren Gasversorgung. Außerdem ist eine umfassende, sachliche Information der Bevölkerung über die Vorteile einer Energiewende unabdingbar.
Ein wichtiger Nebeneffekt dieses Umbaues der Energieversorgung ist der dramatische Rückgang der Treibhausgase und damit die Erfüllung der Verpflichtungen aus den Klimaverträgen. Der Umbau des Energiesystems ist der einzig sinnvolle Weg, um die Treibhausgase dauerhaft zu senken und daher auch die einzig vernünftige Antwort auf die Forderungen, die sich aus der Konferenz in Kopenhagen ergeben werden.
Der Aufbau einer solaren Energiewirtschaft ist eine Option ohne Alternative. Österreich hat wie kaum ein anderes Land auf der Welt die Chance, dies in den kommenden Jahrzehnten zu beweisen. Diese immense Chance sollten wir nutzen und endlich handeln!
Das Buch schließt mit dem Satz:
"Der Worte sind genug gewechselt, jetzt lasst uns endlich Taten sehen!" - Dem können wir uns nur anschließen - das Buch untermauert unsere Thesen und Erkenntnisse.
Ein spannendes Sachbuch, das der Wahrheit auf den Grund geht und das wir für alle, die sich für Energiepolitik und Erneuerbare Energien interessieren, absolut empfehlen können.
Der Autor, Heinz Kopetz, ist Vorsitzender des Österreichischen und des Europäischen Biomasse-Verbandes.
Die vermeidbare Energiekrise
Autor: Heinrich G. Kopetz
Herausgeber Österreichischer Biomasse-Verband
ISBN 978-3-7059-0307-4
Preis 19,50 Euro inkl. 10 % MwSt.